Mindestlohn - Fortschritt oder Fehlschlag?

Am 23. Juni 2015 von 18.15 bis 20 Uhr in ZHG 008 (Zentrales Hörsaalgebäude der Uni Göttingen)

Die Diskutanten sind:

  • Karl Brenke, Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW)
  • Nils Böhlke, Hans-Böckler-Stiftung
  • Moderation: Tim Schneider, Institut für Wirtschaftspolitik und Mittelstandsforschung

Fast sechs Millionen Arbeitnehmer arbeiten vor 2015 für weniger als 8,50 die Stunde! Am 01.01.2015 wurde in Deutschland der Mindestlohn eingeführt und die Erwartungen sind riesig. Neben Armut soll auch Einkommensungleichheit bekämpft und sogar die gesamtwirtschaftliche Situation verbessert werden. Doch ist dieser Mindestlohn eben das Wundermittel der Politik, die Armut vor der eigenen Haustür zu beseitigen? Kann der Mindestlohn überall halten, was er verspricht?

Diskutiert werden diese und weitere Fragen von Karl Brenke und Nils Böhlke. Herr Brenke arbeitet im Vorstand des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW). Zu seinen Schwerpunkten gehören die Konjunkturanalyse und Konjunkturprognose. Unter dem Titel „Gesetzlicher Mindestlohn–Kein verteilungspolitisches Allheilmittel“ veröffentliche er gemeinsam mit Kai Uwe Müller einen Artikel zu Einführung des Mindestlohns. Die Gegenseite wird vertreten von Nils Böhlke von der Hans-Böckler-Stiftung. Seit 2012 arbeitet er an dem Projekt „Tariftreue und Mindestlöhne“ im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI).

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