Serienmörder: Wer sind sie? (Wie) kommt man ihnen auf die Spur?

Am 06. Mai 2014 von 18.15 bis 20 Uhr in ZHG 105 (Zentrales Hörsaalgebäude der Uni Göttingen)

Die Diskutanten sind:

  • Carsten Schütte, Profiler beim LKA Niedersachsen
  • Jörg-Martin Jehle, Professor für Kriminologie
  • Moderation: Joachim Käppner, Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung

Bericht des Göttinger Tageblatts, vom 12.05.2014

 

(Menschen-)Rechte für Tiere?

Am 10. Juni 2014 von 18.15 bis 20 Uhr in ZHG 105 (Zentrales Hörsaalgebäude der Uni Göttingen)

Die Diskutanten sind:

  • Friederike Schmitz (Humboldt-Universität Berlin)
  • Peter Kunzmann (Universität Jena)
  • Moderation: Andreas Jahn (Redakteur "Gehirn und Geist")

„Schimpansen stellen Antrag auf Freilassung“ – So lautete Ende 2013 eine Schlagzeile in zahlreichen US-Medien, als Anwälte des "Nonhuman Rights Project" bei drei New Yorker Gerichten gleich mehrere Anträge (sog. Habeas-Corpus-Anträge) auf Freilassung unrechtmäßiger Gefangener stellten. Ganz bewusst versuchten die Anwälte über das Instrument des Habeas-Corpus-Antrags den Rechtsstatus von Schimpansen dem von Menschen anzugleichen – auf dem Weg hin zu "Menschenrechten für Tiere" – ein erster Schritt, der später auf weitere Tiere erstreckt werden soll, denen ebenfalls hohe kognitive Fähigkeiten zugesprochen werden, wie Elefanten und Wale. Dies ist indes keine Geschichte isolierter Tierschützer, sondern Teil einer immer stärker werdenden – weltweiten – Debatte.

Nachdem immer neue, immer beeindruckendere Erkenntnisse über die kognitiven und sozialen Fähigkeiten von Tieren erforscht und publiziert werden, stellt sich zunehmend die Frage, was den Menschen noch von (zumindest ausgewählten) Tieren unterscheidet. Welche Begründung gibt es dafür, dass diese Tiere nicht mit dem gleichen Respekt und der gleichen Würde behandelt werden wie Menschen? Sollte man die Menschenrechte nicht auch jenen Tieren zugestehen, die uns Menschen in vielerlei Hinsicht so nahe stehen? Schimpansen beispielsweise jagen mit selbst gefertigten Speeren, haben die Fähigkeit, sich mit medizinisch wirksamen Kräutern zu behandeln und gehen soziale Beziehungen ein. Aber: Kann man Tieren tatsächlich ein Recht auf individuelle Freiheit oder Eigentum zusprechen? Was wären die Folgen? Und wie sollten Tiere diese Rechte überhaupt geltend machen?

Wir wollen darüber mit zwei Experten diskutieren, die die derzeitige öffentliche Debatte "(Menschen-)Rechte für Tiere" mit ihren Beiträgen prägen und mitgestalten: Dr. Friederike Schmitz, Philosophin und Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität in Berlin. Sie ist Herausgeberin des Sammelbandes "Tierethik: Grundlagentexte" (Suhrkamp-Verlag). Ihr Gesprächspartner ist Prof. Dr. Peter Kunzmann, Akademischer Rat an der Universität Jena am Lehrstuhl für Angewandte Ethik, der Menschenrechte für Tiere dezidiert ablehnt. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Andreas Jahn, Redakteur bei der Zeitschrift "Gehirn und Geist".

Bericht des Göttinger Tageblatts, vom 13.06.2014

 

Impressionen:

 

 

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